Bier-Kultur

Bier ist mehr als nur ein Durstlöscher
Viele Menschen halten Bier lediglich für einen banalen Durstlöscher – sie wissen nur wenig von der riesigen Biervielfalt oder von den Geschmackserlebnissen eines frischen Bieres zu einem köstlichen Essen.

Manche Biere haben einen geselligen Charakter, andere einen anregenden, für die Zeit nach der Arbeit oder dem Sport. Nichts ist appetitanregender als ein fein gehopftes Bier. Andere Biere passen wiederum zu bestimmten Früchten. Der Biervielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Und: Bier ist ein reines Naturprodukt.

Wir von der Brauerei Eichhof bieten jedem Geniesser mit unseren rund ein Dutzend Biersorten sein eigenes Geschmackserlebnis. Sei es ein süffiges Lager oder ein dunkles Hubertus.

Verwöhnen Sie Ihren Gaumen.

Bier & Gesundheit
Haben Sie gewusst wie gesund Bier ist? Falls nicht, haben Sie hier die Möglichkeit, alles über die positiven Eigenschaften des massvollen Bierkonsums zu erfahren.

Eine kurze Biergeschichte
Auf den Spuren des Bieres bewegen wir uns in die Vergangenheit. Historiker und Forscher vermuten den Ursprung des Bieres in der Jungsteinzeit. Dabei nimmt man an, dass ein Stück Brot mit Wasser in Berührung kam und so zu gären begann, woraus dann schliesslich ein "Steinzeitbier" entstand.

Am Anfang war das Wort.
Die ersten Hinweise auf gebrautes Bier finden wir bei den Sumerern, einem Kulturvolk, das vor etwa 6000 Jahren zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris herrschte. Die Frauen formten Brotfladen, rösteten diese und liessen sie in Tonkrügen vergären. Da sie noch keine Bierhefe kannten, trugen wohl die im Brot enthaltene Hefe und frei herumschwirrende Bakterien zum Gärungsprozess bei.

Nach den Sumerern kamen etwa 2000 Jahre v. Chr. die Babylonier an die Macht und entwickelten das Brauwesen weiter. Bier war hier bereits zum Getränk des Volkes geworden und war gleichzeitig auch ein Indikator für den gesellschaftlichen Status. Ausserdem galten Babylons Brauer als Privilegierte, die keinen Militärdienst zu leisten brauchten, aber im Gegenzug den Truppen Bier liefern mussten.

Ein Prosit auf Kleopatra.
Wie überall in der Geschichte kommt man auch beim Bier nicht um die alten Ägypter herum. Und obwohl bei den Pharaonen und Co. der Wein höher im Kurs stand, wurde im alten Ägypten eine Vielzahl verschiedener Biere angeboten. Sie brachten Gerste, Emmer (eine dem Dinkel verwandte Weizenart) und Hirse zum Keimen, mahlten diese Getreide und formten den Brei mit Sauerteig zu Fladen. Die wurden dann so gebacken, dass sie aussen zwar eine Kruste hatten, innen aber noch roh waren. Diese Bierbrote wurden dann gebrochen und in ein Gefäss mit Wasser übergossen. Nach einem Tag des Ruhens drückte man das aufgeweichte Brot durch ein Sieb in ein anderes Gefäss, und fertig war das Bier. Ob Kleopatra hin und wieder ein Bierchen zu Ehren von Marc Anton getrunken hat, dürfte wohl eher unwahrscheinlich sein.

Wer von Bierkultur noch nichts verstand.
Während den Hochkulturen des Altertums durchlief der Siegeszug des Bieres eine wahre Durststrecke. Denn sowohl die Griechen wie auch die Römer kannten zwar das Bier, doch konnte der Gerstensaft in diesen Ländern, wo Wein als Tischgetränk galt, sich nicht genügend behaupten. Nichtsdestotrotz war es kein geringerer Römer als Julius Cäsar selbst, der das Bier zu seinen Legionen nach Britannien brachte und so wohl zum Wegbereiter dieser Biernation wurde.

Die Gebote des Herrn machen Durst.
Der wahre Siegeszug des Bieres begann erst ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. Dann nämlich ist das Bier auf den Mönch gekommen oder der Mönch auf das Bier. Denn Bier war während der Fastenzeit oft das einzige Nahrungsmittel, dem der Mönch nicht entsagen musste. Sie stellten zuerst Grünmalz und daraus dann Darrmalz her, hatten im Brauhaus bereits Sud-, Gär- und Kühlräume und brauten verschiedene Biere. Und obwohl die Bedeutung von Klosterbrauereien in den folgenden Jahrhunderten abnahm und durch die Dominanz von gewerblichen Brauereien verdrängt wurde, kann man die Mönche als die wahren Pioniere der Braukunst bezeichnen.

Am Ende kommt das Beste.
Seit dem 19. Jahrhundert hat die Bierbraukunst mit der Industrialisierung grosse Fortschritte gemacht und aus dem Bier das, was es heute ist. In dieser Zeit wurde auch die Brauerei Eichhof gegründet, die bis heute mit viel Innovation und besten Rohstoffen eine ganze Palette von köstlichen Bieren herstellt.

Hier braut sich was zusammen
Ein Braumeister ist ein wahrer Meisterkoch. Und dazu müssen weit mehr Voraussetzungen und Erfahrungen vorhanden sein, als man denkt. Denn schliesslich macht auch das Spiegelei den Koch nicht zum Künstler.

Das von der Mälzerei gelieferte Malz muss in der Brauerei zuerst geschrotet werden. Verschiedene Malzgrade ergeben dabei entweder groben Griess, feinen Griess oder Mehl. Ausserdem werden für die Herstellung eines Bieres oft verschiedene Malzsorten verwendet. Die richtige Kombination von Malzsorten und Malzgraden ist die Grundvoraussetzung für die Qualität und den Charakter eines Bieres. Das Schrot kommt in die Maischpfanne, wo es mit Wasser gemischt, erhitzt oder zum Teil sogar gekocht wird. Denn erst die Beigabe von Wasser sowie die Erhitzung aktivieren die Enzyme und bringen diese Entfaltung. Dieses Einmaischen kann je nach Bier von zwei bis sechs Stunden dauern und lässt sich mittels verschiedener Verfahren erreichen. Daraus entsteht einerseits die Würze und andererseits der Treber. Während der Treber als natürliches Viehfutter der Landwirtschaft wieder zugeführt wird, kommt die Würze für die Weiterverarbeitung in die Würzpfanne.

Hier wird der Brauer zum Sterne-Koch.
In der Würzpfanne kommt das Brauverfahren in seine entscheidende Phase. Der Hopfen muss hier zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Dosierung der Würze beigegeben werden. Dafür braucht es nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch eine grosse Erfahrung, denn hier wird aus den Zutaten das eigentliche Hauptgericht kreiert. Die Bitterstoffe des Hopfens gehen dabei in die Flüssigkeit über und schaffen einen Ausgleich zu dem süsslichen Malzgeschmack. Der wertvollere Aromahopfen wird dabei erst kurz vor Ende der Kochzeit beigegeben, um durch das lange Kochen seine Wirkung nicht zu verlieren. Das alles bedingt ein optimales Zusammenspiel, um die gewünschte Qualität der Würze zu erhalten und den Vorstellungen eines köstlichen Bieres näher zu kommen.

Das grosse Finale.
Was der Brauer bis jetzt geschaffen hat, nennt man Hopfentee und ist nichts weiter als ein gewürztes Malzgetränk. Erst die Hefe macht dank der Gärung daraus das beliebte alkoholische Getränk. Bei der Gärung unterscheiden wir die Ober- und Untergärung. Welches Bier gegärt wird, hängt ganz vom wünschbaren Getränk ab. Der Gärprozess verwandelt Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure und trägt einen wesentlichen Teil zum Geschmack und der Haltbarkeit des Bieres bei. Das daraus entstandene Jungbier wird nun aber noch im Lagertank zur Reife gebracht. Es dauert mehrere Wochen, in Einzelfällen sogar Monate, bis das Jungbier völlig ausgereift ist. Es hat sich dabei mit natürlicher Kohlensäure angereichert und seine aromatischen Bestandteile sind zu einer harmonischen Einheit geworden. Jetzt gilt es nur noch das Bier je nach Wunsch zu filtern, um das fertige Produkt zu erhalten und so die Gaumenfreude der Bierkenner aufs Angenehmste zu kitzeln.

Bierarten
Bier wird weltweit nach einem einfachen Grundrezept hergestellt. Als Zutaten dienen Wasser, Cerealien (wie Gerstenmalz, Weizenmalz, Reis, Mais usw.), Hopfen und Hefe. Trotz der ähnlichen Prozessabschnitte wie Mälzen, Brauen, Gären und Lagern ist die Vielfalt verschiedener Biere sehr gross. Die Brauereien haben im Laufe ihrer Tradition das Grundrezept verfeinert und üben die Arbeiten in Sudhaus und Gärkeller nach ihrer Façon aus.

Ober- und untergäriges Bier
Wir unterscheiden zwei Bierarten: untergärige Biere und obergärige Biere. Die Bezeichnungen untergärig und obergärig stammen von der verwendeten Hefeart. Beide Hefearten sind zwar nahe miteinander verwandt, prägen jedoch den Biercharakter ganz unterschiedlich. Die untergärigen Hefen lagern sich nach dem Hauptgärungsprozess am Boden ab, während sich die obergärigen Hefen auf der Oberfläche des Gärbehälters zu einer Decke verfestigen.
In der Schweiz wie in den meisten Ländern Europas werden die Hauptbiersorten mit untergärigen Bierhefen vergoren.

(Quelle: Schweizerischer Bierbrauer Verband)

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